Der "Smudge-finger" in AWPlus 5.0

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Artgenossa
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Der "Smudge-finger" in AWPlus 5.0

Beitragvon Artgenossa » Di Dez 30, 2014 10:39 pm

Mit Verwendung des kreisförmigen Profils "Weiches Pofil" (hohe Deckkraft , kleinster Pinselabstand, ...), der dann unter (Mal-) Methode "Verwischen" gefahren werden mußte, hatte man sich seither und zumindest in AWPlus ein dem Smudge-finger mehr oder minder vergleichbaren Pinsel voreingestellt, aber seitdem Artweaver mit dem Upgrade 5.0 in die 64bit-Farbtiefe vorgedrungen ist, funktioniert genau diese Voreinstellung ganz tadellos, sodaß sie dem Ausdruck "Smudge-finger" nun wirklich vollends gerecht wird. Die Umstellung in den Malmodus "16 bit/Kanal" ist bislang jedoch noch absolute Bedingung:

Hauptmenü > Bild > Modus > 16 bit/Kanal


Es gilt nur nachwievor: Alle sonstigen "Animationen" des Pinsels sollten ausgeschaltet sein - kein Jitter oder "Verwackeln" und keinerlei Tricks aus den "erweiterten Pinselfunktionen". Der Pinselabstand sollte deutlich unterhalb von 5 bleiben - größere Smudge-pratzen laufen dann zwar etwas langsam, aber sowohl hinsichtlich Schleppweite, Smoothness und Farbtreue ganz butterweich, zuverlässig und mit bestmöglichen Ergebnissen. Bereits verschleppte Farbe läßt sich jetzt auch ganz problemlos und in jeder Richtung wieder "zurückschleppen" (das war vorher leider kaum bis gar nicht möglich). Auch diverse Verwischstärken sind ausschließlich über die Pinseldeckkraft zu regeln, denn ansonsten ähnlich effektive Pinselabstände über 1 oder 2 wirken sich bereits extrem "abschwächend" aus: Ab Pinselabstand 5 geht da praktisch garnichts mehr, und auch auf transparenter Ebene ist ein Verwischen oder Smudge leider immernoch nur sehr eingeschränkt, beziehungsweise gar nicht möglich - funtioniert also nur auf volldeckenden Farbflächen.

"Smudge-finger" laufen übrigens schon ganz grundsätzlich langsamer als gewöhnliche Pinsel - das habe ich bis einschließlich heute in noch keinem anderen Programm anders erfahren. Smudge ist einfach ein sehr rechenintensiver Vorgang.

Geradezu verblüffend gut greift das kreisförmige Profil "1-Pixel-Rand" bei höchstmöglicher Pinseldeckkraft, jedoch eben leider mit dementsprechend harter Kante, während das "Weiche Profil" für das typische "Smudging" schon wieder einen Tick zu weich ist und deshalb auch nicht in jedem Falle die allerbeste Wahl darstellt. Ein kreisrundes Profil genau dazwischen gibt es leider noch nicht, aber dementsprechende "eigene Bildteile", die schon in Artweaver allein überhaupt nicht schwer herzustellen sind.


Die Pinselvoreinstellungen für den (eigenen) Smudge-finger:

Pinselvoreinstellungen_Smudge-finger.png
Click my screenshot!



Das Prinzip des Smudge-pinsels (Smudge-finger):

Prinzip des Smudge-pinsels-01.png
Für eine größere Ansicht bitte einmal kurz anklicken!


Dass die Aktion im Malmodus 16 bit/Kanal durchgeführt wird, ist für die Qualität des Verwischbildes ebenso entscheidend, wie der Umstand, dass für den Pinsel keine weiteren Voreinstellungen, wie etwa Verwackeln oder Rotieren aktiviert worden sind! Im Malmodus 8bit/Kanal würden die Farben durch das Verscheppen noch zum allergrößten Teil "abschießen" (d. h. Falschfarben / falsche Mischergebnisse erzeugen). Für ein absolut harmonisches Verwischbild ist das Weiche Profil perfekt - es verschleppt die Farben von innen nach außen betrachtet, vollends gleichmäßig-abnehmend stark (die Pinselmitte schleppt am stärksten - der Rand des Pinsels schleppt am schwächsten).





Weitere "Profile", bzw. eigene Bildteile für das Verwischen:

Wie stark die Farbe beim Ziehen des Pinsels verschleppt wird, hängt nebst Pinseldeckkraft auch davon ab, wie kurz oder weit der Transparenz-übergang vom Pinselkern bis zum Rand des Pinsels ist, also von der "Smoothness" des Profils: Die volldeckend schwarzen Partien des Pinsels schleppen stärker als die hellen, bzw. transparenten Partien, und somit hängt das Verwischbild auch davon ab, wie der Kreisgradient des Pinselprofils gestaltet ist. Für Smudge-finger sind nicht-lineare Kreisgradienten deutlich besser geeignet und "typischer" als lineare Kreisgradienten. Lineare Kreisgradienten gehen vor allem an ihrem äußersten Rand noch zu "abrupt" von Grau nach Weiss über, zugleich aber auch in ihrer Mitte zu langsam von Schwarz nach Mittelgrau. Mithilfe von nichtlinearen Gradienten, kann man diese Eigenschaft überwinden.

Das weiche Profil in Artweaver Plus basiert beispielsweise auf einem nicht-lineraen (Kreis-) Gradienten - allerdings gibt es schon innerhalb dieser Non-linerarität unendlich viele verschiedene Varietäten. Einige davon lassen sich in AW schon allein durch die ein- oder mehrfache Überlagerung des "weichen Profils" erzeugen, was auch spielend leicht zu bewerkstelligen ist, wie etwa die beiden nächsten Abbildungen veranschaulichen:

WeichesProfil - mehrfach überlagert-01.png
Ein- und mehrfache Überlagerung des weichen Profils (Pinselgröße = 250)



Um diese Überlagerungen herzustellen klicken sie einfach mehrmals hintereinander die linke Maustaste, nachdem Sie den entsprechenden Pinsel, also das weiche Profil voreingestellt haben (Deckkraft = 100%). Die Maus müssen Sie unterdessen natürlich fest auf dem Tisch oder "Mouse-pad" festhalten, damit die wiederholten Daps immer in den selben Pinselmittelpunkt treffen.

Damit solche Überlagerungen gleich für die ordentliche Aufnahme "eigener Bildteile" vorbereitet werden können, fertigen Sie sich am besten solche "Mittelpunkts-zielmasken" an, die Ihnen dabei helfen, das Ergebnis genau in einer Bildmitte zu halten. Ohne solche Hilfen würde es sonst einigermaßen schwierig, für die anschließende Bildteil-aufnahme die richtige Position für das Auswahlrechteck zu finden. Die Zielmasken müssen sich für diesen Zweck auf einer transparenten Ebene über weisser HG-Ebene befinden, damit sie während der Bildteil-aufnahme wieder "unsichtbar" gemacht werden können:

WeichesProfil - mehrfach überlagert-04.png
Für eine symmetrische Bildteil-aufnahme werden die Profilüberlagerungen hinter solchen "Zielmasken" angefertigt (Größe hier: 252 x 252 px - lichtes Maß: 250 x 250 px). Click it!


Die fünf in Reihe gestellten Zielmasken können Sie sich natürlich auch gleich aus diesem Png-Bild herauskopieren - die verschiedenen (Mehrfach-) Überlagerungen des weichen Profils tätigen Sie dann genau auf, bzw. hinter den Schnittpunkten der miteingezeichneten Diagonalen. Die Zielmasken werden "durchsichtig", wenn Sie sie in AW über einer HG-Ebene montieren und die Ebenen-deckkraft zurücksetzen. Nur um Mißverständnissen vorzubeugen:

Zuerst öffnen Sie ein neues Dokument in AW - dann fertigen oder importieren sie die Zielmasken, und erst danach fertigen Sie mit dem weichen Profil die Überlagerungen an (weil Sie ja erst dann bestimmt haben, wo der Mittelpunkt des Auswahlrechteckes liegen wird). Andernfalls gelingt Ihnen die nachfolgende Auswahl nicht unbedingt ganz symmetrisch (zentriert) zur Profilmitte.

Ich weiß leider nicht genau, wie groß die maximale Bildteil-aufnahme in AWFree ist, aber wenn Ihr Auswahlrechteck noch gerade innerhalb dieser Zielmasken-kante verläuft, beträgt sie exakt 250 x 250 px (= "lichtes Maß). Über diesen Umweg könnten also auch AWFree-anwender an ein "weiches Profil" gelangen - wennauch nur in Gestalt eines eigenen Bildteiles. Was ich in der Zeichnung indirekt eine "einfache Überlagerung" genannt habe, ist strengenommen nur eine "keinfache Überlagerung", nämlich das nicht-überlagerte Original aus AWPlus. Doppeltgemoppelt ist erst die "2-Fache" Überlagerung (nämlich zweifach den weißen HG überlagernd).


Möglich sind übrigens auch "Zwischen-resultate", also etwa eine 1,5-fache Überlagerung des Profils. Dazu müßten beide Profile nur auf zwei verschiedenen Ebenen liegen (mindestens eine davon transparent), sodaß die Deckkraft des überlagerten Profils kontrolliert reguliert werden kann. Nach Vereinigung beider Ebenen haben Sie dann ein der Ebenendeckkraft entsprechendes "Zwischen-ergebnis". Wenn Sie dann erstmal das Prinzip solcher Überlagerungen verstanden haben, können Sie sich so auch noch alle sonstigen "Zwischenstufen" anfertigen.

Ebenfalls völlig "weich" geraten schwarze Kreise durch mehr oder minder starke Weichzeichnung / Verunschärfung - das sogenannte "Blur" nach Gauß (ein Mathematiker) basiert nämlich ebenfalls auf Anwendung einer absolut harmonischen (nicht-linearen) Gradationskurve. Auf diese Art könnten Sie sogar zuvor abgerundete schwarze Drei- oder Vierecke bestmöglich für das Verwischen aufbereiten, denn dieselbe Weichzeichen-methode wendet auch Artweaver an:

Hauptmenüleiste > Filter > Weichzeichnungsfilter > Gaußscher Weichzeichner



Optimierte Bildteile, weitere Erläuterungen und Beispiele dazu folgen im nächsten Beitrag!



Grüße, Artgenossa
Zuletzt geändert von Artgenossa am Mi Jan 14, 2015 2:57 pm, insgesamt 13-mal geändert.

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Re: Der "Smudge-finger" in AWPlus 5.0

Beitragvon Artgenossa » Sa Jan 03, 2015 11:37 am

Kreisgradienten unterschiedlichen Verlaufs im Vergleich:

Kreisgradienten mit Valenzdiagramm.png
Click it & zoom it! Bildauflösung = 2100 x 1100 px


Rein theoretisch und bei Interesse können auch diese "Pinselprofile" gleich hiesigem Png-bild (Farbtiefe 24 bit) entnommen werden, denn eine gewisse "Bänderung" oder vermeintliche Unregelmäßigkeiten im Verlauf wären auch mit 16 bit / Kanal (= 32.000 Graustufen) oder mit besserer Software nicht behoben: Mehr als 255 Graustufen kann ein gewöhnlicher PC-Bildschirm nicht darstellen, und somit resultieren die soeben noch erkennbaren Unregelmäßigkeiten nicht etwa aus einer Unachtsamkeit meinerseits, sondern aus Beschränkungen technischer Natur. Das heißt, besser als hier abgebildet würde Ihnen der ein oder andere Gradient auch im "Eigenbau" nicht gelingen, und außerdem nimmt solche Bildteile auch Artweaver nur bis zu einer Farbtiefe von 8 bit / Kanal auf, also ebenfalls mit nur 255 Graustufen.

Der dritte Kreisgradient in der Reihe (von links nach rechts gezählt) verläuft zu Demonstrationszwecken und ganz ähnlich dem linearen Kreisgradienten ebenfalls NICHT ganz weich ins Weiss aus (weil er im Schnittpunkt mit der Y-Achsen-opposition eine Spitze aufweist). Diesem "Manko" wäre aber ganz leicht durch ein stärkeres Weichzeichnen Abhilfe geschaffen. Das Weichzeichnen schafft grundsätzlich immer einen (mehr oder minder) weichen Weiss-übergang.

Ein anderer Versuch, etwa der Bänderung entgegenzuwirken, ist das "Dithering" - dabei werden benachbarte Pixel derselben Graustufe ein bischen "umsortiert", bzw. durcheinandergeschmissen. Ein Beispiel dafür stellt der letzte dieser vier Kreisgradienten dar (ganz rechts im Bild).


Grundsätzlich - wennauch nur über nicht ganz unkomplizierte Umwege - können derart nicht-lineare Kreisgradienten auch in Artweaver hergestellt werden. Der Einfachheit halber habe ich sie selbt jedoch nicht mit Artweaver, sondern mittels "FilterForge" erstellt (von daher stammen auch die blau-weissen Diagramme zu den nicht-linearen Kreisgradienten). Wenn Sie Vergleichbares allein mit AW erreichen wollen, müßten Sie stattdessen auf der Stelle rotierende Bildteile von entsprechender "Gestaltung" anwenden, denn im Grunde sind ja auch die verschiedenen Kreisgradienten nur "Rotationskörper". Mit rotierenden Bildteilen geht lediglich noch der Nachteil einher, dass die Kreismitte unverhältnissmäßig stärker eingefärbt wird, als deren Peripherie, aber genau das kann man auch zum Vorteil nutzen. Es hängt hier viemehr von der Gestalt und Färbung des rotierenden Bildteiles ab, und einer damit einhergehenden und zugleich ungünstig erscheinenden Strahlen- oder Sternförmigkeit des Rotationsgebildes, kann man durchaus verschiedentlich entgegenwirken, vor allem jedoch durch den AW-filter "Korneffekt" und das bereits erwähnte starke Weichzeichnen des Endproduktes. Nachfolgende Abbildung zeigt Ihnen ein spezielles Bildteil und das vorläufige Ergebnis seiner kontinuierlichen Rotation in AWPlus 5.0 (dasselbe sollte aber auch schon in AW 2.0 möglich gewesen sein):

NLK-Gradient_durch_rotierten_Helikopter-01.png
Storyboard - Click it & zoom it!


Ganz links-oben im Bild sehen Sie das verwendete Bildteil (in Originalgröße!) - ein Strahlenbüschel mit 23 Speichen. Das letzte Bild in dieser Reihe (ganz rechts-unten) bildet das "Endresultat" - in diesem Falle (absichtlich) leicht "gedithered", um eventuell aufkommenden Bänderungen im Gradienten vorzubeugen.

Die Beispiele 1 bis 4 zeigen verschiedene "Rotationsbilder" desselben Bildteiles nach unterschiedlicher Rotationsdauer ("farbe kontinuierlich auftragen") und Deckkraft des Pinsels - Methode: "Lasierend". Für diese Malmethode können sehr helle Grautöne (in HSL: Lightness = 80-90) verwendet werden, die sich durch die häufige Überlagerung der Dabs dennoch allmählich zu tiefstem Schwarz "aufsummieren" lassen.

Das letzte der 4 Beispiel wurde dann noch mit dem Effekt-filter "Korneffekt" (Stärke 75, doppelt angewendet) überarbeitet, und anschließend stark weichgezeichnet (> Gaußscher Weichzeichner, Stärke etwa 370 - ebenfalls doppelt angewendet). Ein minimales "Dithering" (zur Unterdrückung einer evtl. noch sichtbaren Bänderung) wird erreicht, indem man zuletzt noch einmal den Korneffekt-filter mit minimaler Stärke (etwa 10 od. 15) anwendet.

Das Resultat ist ein nicht-linearer Kreisgradient, obwohl jede der Speichen des Bildteiles auf einem nur linearen Gradienten basiert. Die nicht-lineare Schwarzweiss-verlaufskurve eines solchen Kreisgradienten läßt sich durch unterschiedliche Wahl des (hellen) Grautones, der Rotationsdauer und der Pinseldeckkraft steuern - maßgeblich auch durch die Stärke oder Vervielfachung des "Korneffekts" und der Weichzeichnung.

Die Speichen-anzahl "23" ist für diesen Zweck ebenfalls entscheidend, denn um eine im Kreis möglichst gleichmäßige "Strahlenverteilung" zu erreichen, muß die Rotation des Bildteiles mit erweiterter Pinselfunktion "Winkel > Sequenz" gefahren werden. Diese Bildteilrotation rotiert das Bildteil jedoch nur in 20°-Schritten, sodaß nach einer kompletten Drehung alle noch folgenden Winkelstellungen wieder in die Winkelstellungen der vorigen Drehung fallen. Es ist deshalb eine Speichenzahl zu wählen, die mit diesem "Winkelintervall" nicht zusammenfällt, und somit durch "Interferenz" alle entstehenden Speichen-lücken auffüllen kann. In ganz ausgesprochen zahlreichen Vorversuchen mit über 45 verschiedenen Strahlenbüscheln stellte sich die "23" als die überlegene Zahl heraus, was vielleicht daran liegt, dass sie sowohl mit dem Winkelintervall 20°, wie auch mit 360° einen äußerst "krummzahligen" Quotienten bildet (360° : 23 = 15,652173913043...), oder weil es eine der Primzahlen ist. Die "23" übertraf in dieser Hinsicht sogar die "27" - wieso, wissen aber nur der Himmel und der Kuckuck.

Zur Anfertigung dieser vier Beipiele wendete ich das Bildteil in einer Pinselgröße von 480 an. Die Einzelbild-abmessung beträgt 500 x 500 px.





So stellen Sie eine geeignete "Speiche" her:

Speiche für Strahlenbüschel.png
Eine Speiche für den Strahlenbüschel


Mit der Kopie des Auswahlrechtecks stünden Ihnen nun rein theoretisch beliebig viele Speichen für eine Montage aller nötigen Strahlen um einen Mittelpunkt herum zur Verfügung. Allerdings brauchen Sie die Montage in AW erst gar nicht zu versuchen, denn dort sind die Winkelangaben nach Verdrehung des Objekts, bzw. der Ebenen nicht genau genug, um die Speichen in jedem Falle in die richtige Position zu bekommen (es muß stattdessen um Hundertstel Grad gedreht werden können - das geht zwar auch in AW, jedoch werden dort nur ganze Grad angesagt). Wenn Sie das gescheit hinbekommen wollen, müßten Sie schon auf andere Grafikprogramme umsteigen - in Paint.Net oder Gimp ginge das zum Beispiel ganz präzise und mühelos.

Für Ihre ersten eigenen Versuche zur Herstellung nicht-linearer Kreisgradienten verwenden Sie am besten das Bildteil aus meiner Abbildung - lediglich die rote Randlinie müßten Sie an diesem noch entfernen. Den Pinsel fahren Sie dann im Malmodus 16 bit (!) unter Malmethode "Lasierend", und zwar stets mit nur helleren bis sehr hellen Grautönen und sehr geringer Deckkraft (maximal 20 - minimal 5). Der Grauton darf allerdings auch L = 90 (HSL) nicht wesentlich übersteigen, da Sie ansonten die Mitte des Kreisgradienten nicht mehr ganz schwarz kriegen.

Die verschiedenen Versuche geraten unterschiedlich stark "strahlig": Sollten die Strahlen im ein oder anderen Versuch noch zu stark hervortreten (schlechte Verteilung), machen Sie einfach einen erneuten Versuch - die Ergebnisse können nämlich trotz "sequentieller Rotationsmethode" recht unterschiedlich ausfallen - mal mehr, mal weniger stark "verstrahlt".




Weitere Abbildungen und Erläuterungen dazu, folgen demnächst!





Grüße, Artgenossa


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