Pinsel & Pinselspitzen / Bildteile (v. "3OO-GIRO-GON")

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Artgenossa
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Re: Pinsel & Pinselspitzen / Bildteile (v. "3OO-GIRO-GON")

Beitragvon Artgenossa » Di Nov 25, 2014 10:53 pm

Also - schlußendlich habe ich mich doch noch dazu durchgerungen, zuerst eine neue, proportional absteigende Schrittfolge für 12 Pinselgrößen zwischen 999 x 999 px (= Gr.12) und 79 x 79 px (= Gr.1) auszurechnen, und jedes Kreisnetz-raster in genau diese Größen einzupassen (per Zoom), sodaß eben doch nicht jeder Vertreiberpinsel (jeder Typ) einer eigenen Schrittweite folgt, sondern alle der gleichen.

Das macht und machte zwar deutlich mehr Arbeit, gestattet jedoch später eine viel unmißverständlichere Kommunikation über bestimmte "Werkeug-größen" (im Vergleich), und hat einfach mehr "System", zumal überdies auch so system-relevante Größen wie genau 250 oder 500 mit abgedeckt und genau eingehalten (voll ausgenutz) werden können - auch von den AW Free und AW 3.0 Anwendern.

Die dritte Wurzel aus 2 ergab den "magischen Divisor" der die maximale Pinselgröße in fortgesetzter Division der jeweils nächstkleineren Größe genau so (proportional gleichbleibend) aufteilen konnte, dass die Schrittfolge auch genau "1000", 500, 250 und 100 erfaßte (wobei "100" natürlich gar nicht mehr wichtig gewesen wäre), mit noch je zwei Schritten "dazwischen" und einer praktischen Gesamtanzahl von genau 12 Größen (die sich eben gut auch durch 2, 3 und 4 teilen läßt - falls jemand nicht jede Bildteilgröße, sondern nur jede 2. oder 3. Größe installieren möchte). Außerdem kann sich dann auch noch jeder frei aussuchen, ob er die "Zählung" seiner Auswahl bei Gr.0 oder Gr.1 beginnen möchte, denn als "13. Größe" ist auch noch die Gr.0 (63 x 63 px) mit dabei.

Nachdem das nun feststeht - ein "Schaubild" der Größenstaffelung stell ich gleich morgen hier rein - habe ich auch die noch fehlenden Größen oben angekündigter Vertreiberpinsels bald fertig (in zwei oder drei Wochen). Die Größen 1 und 2 erwiesen sich allerdings als nicht mehr sonderlich "sinnvoll" - das habe ich schon ausprobiert - und drum werd' ich die auch nicht mit "ausliefern". Die Vertreiber gibt's also nur von Gr.3 (125 x 125 px) bis Gr.12


Allerdings habe ich inzwischen auch schon festgestellt, dass die "Relevanz" solcher Vertreiberpinsel in AWPlus 5.0 gar nicht mehr so hoch ist, wie noch in AW 3.0 oder 4.0, denn in AW v. 5.0 ist ganz offenbar auch die "Farbverrechnung" und Interpolation* schon so weit verbessert, dass beinahe ebensogut mit interpolierten* Vertreibern ganz hervorragend (farbtreu) Farbe vertrieben (vermischt) werden kann. Man muß schon eine ganz spezielle Absicht im Sinn haben, um an den speziellen Vertreiberpinseln noch etwas zu finden. Das konnte ich aber auch nicht schon vorher wissen, und deshalb zieh' ich die jetzt erst mal noch eine Weile mit durch ... vielleicht können diese Pinselspitzen ja auch etwas, was nur noch nicht entdeckt ist.


Hier nun erst mal das Planquadrat "PAIR" (geradzahlige Abmessungen)

Planquadrat F=1,26 Gr0-12 pair (numeriert).png
Zur Ansicht in Originalgröße, bitte das Bild kurz anklicken und zoomen!



... und das Planquadrat "IMPAIR" (ungeradzahlige Abmessungen)

Planquadrat F=1,26 Gr0-12 impair (numeriert).png
Zur Ansicht in Originalgröße, bitte das Bild kurz anklicken und zoomen!


Das letztere von beiden werd ich sicherlich nochmal neu hochladen, weil die Schriftgröße seiner Nummerierung noch nicht ganz mit der Schriftgröße des vorigen ("PAIR") übereinstimmt.


Zwischen "Pair" und "Impair" unterscheide ich deshalb, weil das auch über die Linienstärke der "Mittellinie" entscheidet. Wenn diese nicht genau 1 px, sondern 0 bzw. 2 px beträgt, wird das Bildteil in Anwendung auch (minimal) anders interpoliert* - insbesondere bei Verdrehung. Der kleine Unterschied ist für manche Bildteile oder Bildteil-anwendungen nicht ganz unwichtig (ich bin da aber auch echt "pingelig").

Es steht zwar in beiden Planquadraten dieselbe "max. Pinselgröße" (und Bildteil-aufnahme-größe), ist jedoch nur zur Erinnerung an die Möglichkeiten des Malprogrammes (AWPlus 5.0) mit angemerkt - bezeichnet also nicht etwa die größte Abmessung des ein oder anderen Planquadrates (1001 x 1001 px bzw. 1000 x 1000 px - nach Abzug der roten Randlinie sind das dann 999 x 999 px bzw. 998 x 998 px)


Nebenbeibemerkt und von den Vertreiberpinseln mal abgesehen gibt es natürlich auch Bildteile, die gegenüber einer Interpolation* völlig "unempfindlich" oder nur wenig empfindlich sind. Dieselben brauchen dann auch nicht zugleich in verschiedenen Größen aufgenommen zu werden - manche davon in nur wenigen (versch.) Größen. Für die weniger empfindlichen Bildteile habe ich deshalb auch noch ein Planquadrat in petto, dessen Schrittweite auf der Quadratwurzel von Zwei beruht und daher auch nur 10 Größen unterscheidet. Diese werde ich euch aber nicht hier vorstellen, sondern in dem schon vorangekündigten "Thread" für das grafische Halbzeug zur Bild- und Bildteilgestaltung.

Für alle "empfindlichen" Bildteile, die nach Möglichkeit überhaupt nicht interpoliert* werden sollten, gelten nur die hier vorgestellten Planquadrate mit der engeren Staffelung (Gr. 0 bis 12) - eben damit solche Bildteile trotzdem in nahezu jeder relevanten Größe gefahren werden können (ein Staffelung mit nur 10 Größen, wäre dafür schon zu "grob").

Die Größe "Null" (Gr.0) mit Obergrenze 63 x 63 px (bzw. 62 x 62 px) ist rein theoretisch "nach unten offen", dass heißt, auch Bildteile mit einer Größe von nur 20 x 20 px heißen nicht etwa "noch kleiner als Null", sondern ebenfalls nur "Null". Die genaue Abmessung in Pixeln muß ohnehin immer mit im Bildteil-namen angegeben sein, da man ja ansonsten nicht weiß, in welcher genauen Pinselgröße das Bildteil maximal scharf wiedergegeben wird.


* Die "Interpolierung" (rechnerseitig vergrößerte, verdrehte oder verkleinerte Darstellung eines Bildteiles) bewirkt immer einer leichte "Verunschärfung" - siehe zum Beispiel die hiesige Darstellung der Planquadrate im Vergleich zur "Vorschau" (Thumb) und deren Öffnung in eigenem Browserfenster, vor und nach dem Zoom auf Originalgröße: Die leichte, aber auch ungleich starke "Verwaschung" der haardünnen (roten) Liniatur kommt von der Interpolation. Derselbe Nebeneffekt kann auch in AW nicht ganz unterdrückt bleiben - es sei denn, natürlich, man verzichtet auf eine Vergrößerung / Verkleinerung des Bildteiles. Andernfalls erscheint es eben immer ein klein wenig unschärfer, als das "Original".

Will man die völlig scharfe Abbildung ganz unbedingt für verschiedene Größen, muß man diese Größen eben auch in Form von "Originalen" installliert (aufgenommen) haben.

Für Bildteile die jedoch schon von vorneherein (in Originalgröße) unscharf, bzw. "weichgezeichnet" sind oder überwiegend auf "Gradienten" oder "Antialiasing" basieren und schon deshalb kaum "scharfe Konturen" aufweisen, ist eine solche Vorkehrung natürlich nicht mehr so effektiv. Da genügen dann durchaus die obligatorischen Varianten "klein, mittel und groß", weil sich zusätzliche Verunschärfung erst bei sehr starker Interpolation bemerkbar machen würden. Klar ist eben nur eins: Bildteile, die auf eine Größe von 990 x 990 px aufgeblasen werden, obwohl sie im Original nur 99 x 99 px groß sind, sehen natürlich erschreckend "fürchtlich" aus, und auch wenn das Bildteil in 500 x 500 px vorliegt, dann aber stark verkleinert wird, sind die Resultate nicht ebenso gut, wie Resultate die auf schon vorab verkleinerten Bildteilen basieren.

Gute Interpolationsergebnisse sind außerdem sehr "rechen- und zeitintensiv", weshalb sie auch in AW nicht schon während laufender Anwendung (beim Ziehen des Pinsels) in bestmöglicher Qualität durchgeführt werden können. Stattdessen kommt eine vereinfachte Interpolation zur Anwendung, und eben die bewirkt mitunter sichtbare Artefakte (Parzellen-bildung), wenn Bildteile (oder Papierstrukturen) entweder nur sehr gering oder sehr stark skaliert werden. Um dem entgegenzuwirken, ist es also ratsam, die Skalierung schon am Bildteil selbst vorzunehmen, weil nur dann auf bessere Interpolationsmethoden (andere Algorithmen) zurückgegriffen werden kann - auch in Artweaver. In diesem Zusammenhang kann ich aber auch nochmal den Interpolations-spezialisten "Smilla Enlarger" empfehlen, denn ich meine noch immer, dass dieses Tool in Sachen Bildvergrößerung / -verkleinerung noch ganz unübertroffen ist. Artweaver, Paint.Net oder PaintShop Pro (Corel) machen dasselbe auch schon sehr gut (!), aber Smilla Enlarger machts immer noch einen Tick besser, und kostet trotzdem nichts:

http://sourceforge.net/projects/imageen ... source=dlp (Download)
http://imageenlarger.sourceforge.net/ (Kurzbeschreibung)
http://www.tutonaut.de/anleitung-fotos- ... ssern.html (Beschreibung)

Gewiss: Bei Skalierungen im so engen Bereich zwischen 100 und 1000 px kann auch ein Rückgriff auf Smilla Enlarger nicht mehr viel "rausreißen" - ich empfehle ihn vor allem deshalb, weil er auch und insbesonders beim weiteren Vergrößern nur "mittelgroßer" Malereien trumpft. Vergrößerungen von 1500 x 1500 px auf beispielsweise 15.000 x 15.000 (od. 28.000 x 28.000 px, ...) schafft er spielend in nur einem einzigen Rutsch (bis zu 3000% !!!) und eben hier mit wirklich sichtbar besseren Resultaten.

Und wovon seltsamerweise niemand spricht: Verkleinerungen, also "Thumbnails" und "Mini-icons" vom Mittelformat macht das Tool exakt genauso gut - nur halt nicht im .ico-format, aber für das gibt's ja auch spezielle "Konvertierer", und Artweaver kann in dieser Beziehung sowieso nur was mit "jpgs" anfangen: 24 x 24 px (!) für eigene Programm-icons - runtergezogen von nahezu beliebiger Größe. Auch das kriegt Smilla Enlarger perfekt hin.

Einzig vielleicht nennenswerter Nachteil: Smilla Enlarger ist absolut KEIN "plugin" - es läuft nur im "Stand-alone-modus", und der Auszug eines Start- und Desktop-icons gestaltet sich auch etwas umständlich (aber fragt mich jetzt bitte nicht "wie" - irgendwie hab ich's trotzdem hingekriegt. Falls diese Option also schon während der Installation abgefragt werden sollte, dann unbedingt gleich zuschlagen - "Ja" sagen - denn im Nachhinein, wird dasselbe nur ein Hick-hack).



Grüße, Artgenossa



Nachtrag vom 06.01.2021: Inzwischen konnte ich mich davon überzeugen, dass "PhotoZoom Pro 2" (v. BenVista) sogar noch etwas bessere Resultate liefert, als "Smilla Enlarger" - die Unterschiede sind zwar nicht mehr groß, aber immerhin. PhotoZoom Pro gibt es außerdem inzwischen schon in der Version 8 (PhotoZoom Pro 8 ), ist für ein Plugin (welches auch "stand-alone" installiert werden kann) allerdings auch ziemlich teuer (159,00 Euro). Nebst "Smilla Enlarger" rentiert sich die Anschaffung für den Laien also kaum - warnen muß man hier aber auch vor Verwechslungsgefahren: "PhotoZoom Pro 5" von BenVista ist nicht dasselbe wie "PhotoZoom 5 Professional" von Franzis ! ! !
Zuletzt geändert von Artgenossa am Mi Jan 06, 2021 9:25 pm, insgesamt 6-mal geändert.

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Re: Pinsel & Pinselspitzen / Bildteile (v. "3OO-GIRO-GON")

Beitragvon Artgenossa » Mo Dez 08, 2014 2:26 pm

Die ersten Vertreiber:__VT-Taa schwarz Gr.125 - 315 px__(Gr. 3 - 7)


VT-Taa schwz Gr.125-315.png
Die Bildteile: Zum Kopieren mit der rechten MT auf "Bild öffnen" und dann "Bild speichern" klicken
VT-Taa schwz Gr.125-315.png (9.12 KiB) 12373 mal betrachtet


Gemessen an den oben vorgestellten Planquadraten "Pq12 Impair / Pair" entspricht das den Größen 3 - 7 (Impair)

Die Abstriche folgen in den nächsten Tagen. "Packed brush variants" und / oder .cbr-dateien folgen erst, wenn alle Größen / Bildteile im .png-format hochgeladen sind.

Die wichtigsten Voreinstellungen für diese Vertreiberpinsel sind die Pinselgröße (je übereinstimmend mit der Bildteilgröße, also 125, 157, 199, 249 u. 315), die Verwackelung (Stärke 5 - 10), der Abstand zw. den Daps (3 - 10), die Deckkraft (25 - 50) und die spezielle Farbverarbeitung "Klonfarbe verwenden" (aktiv wenn auf der Farbpalette die "Stempeltaste" niedergedrückt ist und hinter der "Pinselmethode" ein kleines Stempel-plus-symbol erscheint - siehe Screenshot!).


Farbpaletten-stempeltaste.PNG
Farbpaletten-stempeltaste.PNG (17.63 KiB) 12373 mal betrachtet


Beim Malen mit Klonfarbe wird der gesamte Pinsel einheitlich mit der zentral unterliegenden Farbe eingefärbt - die Farbpalette ist unterdessen "ausgegraut", weil die voreingestellte Vordergrundfarbe nicht mehr gilt. Stattdessen nimmt der Pinsel die Farbe unter der jeweils überfahrenen Malerei auf - mit Änderung der Pinselposition (und überstrichener Farbe) ändert sich also auch die Pinselfarbe. In Kombination mit den hier angebotenen Bildteilen erlaubt das schließlich ein sehr sanftes, leicht pixeliges (strukturiertes) Verwaschen unterliegender Malerei. Im Gegensatz zum "Anlösen" (bei Anlösekraft von 100%) wird die Farbe beim Vertreiben weniger "gemischt" und mehr "nach Außen" (in die Peripherie des Pinsels) getrieben - betont also etwas mehr diejenige Farbe, die vom Zentrum des Pinsels überfahren wird (beim Anlösen ist dieses Zentrum hingegen deutlich weiträumiger definiert, wodurch der Pinsel dann auch nicht nur mit der zentral unterliegenden Farbe, sondern vielmehr von der "flächig" überfahrenen Durchschnittsfarbe eingefärbt wird).

Besonderer Hinweis zum Feature "Klonfarbe verwenden":

Es kommt mitunter vor, dass der Pinsel in dieser Funktion nicht die erwarteten Farben / Farbmischungen, sondern völlig unerwartete Farbmischergebnisse erzeugt. In diesem Falle ist meist das Klonursprungsdokument nicht mit dem aktuell geöffneten Dokument identisch, sondern ein Dokument im Hintergrund oder ein Dokument aus früheren "Klonarbeiten". Zu solchen internen Verwechslungen kommt es insbesondere dann, wenn in selbiger Sitzung mehrere Dokumente geöffnet werden. Eine Überprüfung, bzw. eine eventuell notwendige Umstellung erfolgt über das Hauptmenü > Datei > Klonursprung - dort muß das aktuell bearbeitete Dokument ausgewählt sein.



Die nächsten drei Vertreiber:__VT-Taa schwarz Gr.397 - 629 px__(Gr. 8 - 10)

(vorerst nur die ersten zwei von den dreien)


VT-Taa schwz Gr.397-629.png
Die Bildteile: Zum Kopieren mit der rechten MT auf "Bild öffnen" und dann "Bild speichern" klicken
VT-Taa schwz Gr.397-629.png (8.41 KiB) 12362 mal betrachtet



Ab hier muß ich die Aktion leider abbrechen, weil ich keine passable Lösung für die zunehmends abnehmende Färbekraft dieses Vertreiberpinsels finde. Da die schwarzen Pixel ja nicht mitsamt der Bildteilgröße anwachsen, verlieren die immer weiter aufgeblasenen Bildteile zunehemends im "Schwarzanteil" (gegenüber Weiß). Der jeweilige Schwarzanteil steht aber für die Färbekraft, und kann bei relativen Verlusten nur bis zu einem bestimmten Grad durch einen entsprechend verringerten "Pinselabstand" kompensiert werden. Ab Größe 8 (397 px) müßten dann schon Maßnahmen zur künstlichen Vermehrung der Pixel getroffen werden. Ich hätte dazu auch schon einige gute Ideen, allerdings bedeuten diese einen so starken Eingriff in das "urspüngliche" Pixelbild, dass man hinterher nicht mehr vom "selben" Bildteil sprechen könnte. Kurzum: Den Vertreiberpinsel "VT-Taa schwz" kann ich nun doch nicht wie versprochen bis zu einer Größe von 999 px anbieten. Hinter der Größe 7 (315 px) muß ich die Reihe deshalb leider abbrechen.

Die schon angekündigten "Korrekturen" (od. Verbesserungen) an den bisherigen Modellen nehme ich aber noch vor, und die Abstriche davon mitsamt "Rotationsbildern" folgen ebenfalls noch.

Insgesamt will ich damit natürlich nicht sagen, dass Vertreiber bis zu einer Größe von 999 px nicht möglich wären - sicherlich sind die möglich. Für Vertreiber in dieser Größe muß allerdings das Konzept für die Pixelverteilung schon von vorneherein anders gestaltet sein, und lediglich das hatte ich bisher nicht bedacht.



Grüße, Artgenossa

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Re: Pinsel & Pinselspitzen / Bildteile (v. "3OO-GIRO-GON")

Beitragvon Artgenossa » So Dez 28, 2014 7:55 pm

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Re: Pinsel & Pinselspitzen / Bildteile (v. "3OO-GIRO-GON")

Beitragvon Artgenossa » So Dez 28, 2014 7:58 pm

AW-Brushset LIQUOR - 12 AW-Pinselspitzen im .pbv- und .cbr-format


ArtweaverBrushsets by 300GIROGON Liquor-01-klein.png
Cover and Teaser (only)



AW-Brushset Liquor Preview.png
Preview und Abstrich - click it!







Download:

Brushset_Liquor_AWPlus5.zip
12 AW-Pinselspitzen im .pbv- und .cbr-format für AWPlus v.5.0 (Bildteilgrößen 250 x 250 px u. 600 x 600 px)
(847.03 KiB) 364-mal heruntergeladen

Brushset_Liquor_AWFree5.zip
12 AW-Pinselspitzen im .pbv- und .cbr-format für AWFree v.5.0 (Bildteilgrößen 250 x 250 px)
(177.27 KiB) 388-mal heruntergeladen







Im "Read me" habe ich versehentlich etwas von 8 Brush Variants geschrieben. Dass es stattdessen 11 Pinselvarianten sind habe ich erst bemerkt, nachdem der Zip-ordner schon gepackt war. Ich habe das dann nicht mehr korrigiert, weil die Info ja auch gar nicht so wichtig ist (Read-me's landen eh immer so schnell im Papierkorb).

Die Varianten in der .pbv-datei referieren jedenfalls allesamt nur auf ein und dasselbe Bildteil, denn es sind diesenfalls nur die anderen 11 Bildteile als Varianten (mit denselben Pinselführungs-parametern) gedacht. Außerdem könnt ihr euch so nochmal überlegen ob ihr tatsächlich alle Bildteile oder nur ein paar davon installieren wollt, denn mit der .pbv-datei allein wird nur ein einziges Bildteil installiert. Die anderen (bzw. alle 12) Bildteile installieren sich nur über einen Doppelklick auf die .cbr-datei.

Die Bildteile sind außerdem recht unempfindlich gegen Skalierung - der Qualitätsunterschied zwischen den kleinen und großen Bildteilen kommt somit auch erst ab Pinselgrößen über 500 zum tragen, und wäre daher allenfalls für AWPlus-anwender interessant. Weil 12 große Bildteile aber ein haufen "Holz" zum downloaden ist, habe ich mal zweierlei
Zip-ordner gepackt (die .pbv-datei ist in beiden Downloads dieselbe Datei).

Kurze Anleitung zur Installation (mehrere Möglichkeiten) liegt bei. AWPlus 5.0 Pinsel sind nun leider gerade nicht abwärtskompatibel, da mit dem letzten Upgrade und der neuen Presets-sortierfunktion auch neuartige Brush-variant-ID's eingeführt worden sind, die AW 4.0 nicht "versteht".

Nach Installation sind die Pinselspitzen jedoch nicht etwa in einem Pinselordner namens "Liquor", sondern unter "Lumpen" zu finden. Dazu passend habe ich auch noch ein ultra-top-klasse Musikvideo auf Deviant Art gefunden. Der Titel desselben heißt zwar "Worms", aber die mordsmäßig aufgetakelte Interpretin (Lolly Jane Blue) singt da etwas von "limbs", welche sie unterirdisch so nach und nach während ihrer Verwesung verliert. Schaurig-schön gemacht mit ganz phantastischen und absolut reizvollen Unterwasseraufnahmen (am Schluß)!!!

Gut - Limb(s) heißt nun zwar nicht Lumpen, sondern Gliedmaße, ist aber nichtsdestotrotz mit dem deutschen Ausdruck "Lump(en)" verwandt. Zumindest eine Assoziation zwischen beidem herzustellen, schafft das Video spielend leicht:

"Where the roots are - where the worms are: With every part ef (!) me it takes a limb of me - 'takes a limb of me ...!"

Das heißt, dem Mädel fallen oder faulen die "Fetzen" vom Leib, und dass auch "Gliedmaße" kein wirklich treffender Ausdruck für Arme und Beine ist, muß selbst der Deutsche zugeben: "Limbs" heißt selbstverständlich nicht "Gliedmaße", sondern einfach nur "limbs", denn "Klaus" heißt ja auch nicht etwa "Helga", sonder Klaus (!!!). Mit der eigentlichen Bedeutung des Verbums "heißen" haben jedoch auch gestandene Linguisten so ihre Schwierigkeiten - daher nämlich auch die üblichen Mißverständnisse. Zu sagen: "Limb(s) heißt Gliedmaße" ist ganz strenggenommen der blanke Unfug, was ja insbesondere dann deutlich wird, falls vollends analog dazu jemand behaupten würde: "L heißt (im Deutschen) G". Es gibt auf der ganz Welt keine Sprache, in welcher L etwas anderes heißt, als nur L, und daher kann auch "limbs" immer nur "limbs" heißen - ganz egal in welcher Sprache.

Das Musik-video:
http://silvanderwoerd.deviantart.com/ar ... s-67198370 - dasselbe findet sich aber auch auf youtube, https://www.youtube.com/watch?v=-9WCVF8u5uk und / oder auf der Homepage des Video-künstlers: http://silvanderwoerd.com/videos/?video=753&f= (dort ist das Bild etwas größer, während es auf deviant-art etwas arg klein ausgefallen ist - die Tonqualität ist jeweils dieselbe).

Aber wie auch immer - die zugehörigen Brushes stehen jetzt im Pinselordner "Lumpen", weil sie sich besonders gut dazu eigenen, verschiedene Farbauftragstechniken mit (zerknüllten) "Lappen" zu simulieren: Aufgetupft, gewischt oder abgerieben. Die ersten paar Varianten dazu habe ich dementsprechend voreingestellt. Was sich sonst noch alles damit anstellen läßt, sollen die Zukunft und das Experiment zeigen.



Grüße, Artgenossa
Zuletzt geändert von Artgenossa am Di Dez 01, 2020 11:22 pm, insgesamt 12-mal geändert.

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Re: Pinsel & Pinselspitzen / Bildteile (v. "3OO-GIRO-GON")

Beitragvon Artgenossa » Do Jan 08, 2015 5:27 pm

AW-Brushset PAINT-XP PIXELSPRAY - 34 Pinselspitzen im .pbv-format


Paint-XP_Brushset_Cover_800px.png
Cover & Teaser (only)



Die 34(!) Brushes dieses Sets malen nun zwar nicht wirklich ganz genau so, wie die "Spraydose" in Paint-XP, dafür jedoch noch viel besser, denn mit der klotz-primitiven Spraydose aus Paint-XP konnte man ja auch nur "Zustände & Anfälle" kriegen. Die neue AW-variante der alten XP-Sprühdose gewährt nun aber deutlich mehr Spielraum in der Streuweite, Dichte und Größe des Sprühkegels. Außerdem kann man hier selbst bestimmen, wie viele Pixel pro Sekunde und / oder pro gezogenem cm gestreut werden - das macht die ein oder andere "Dosierung" nun allerhöchst einfach. Der nachstehende Abstrich zeigt nur 8 von den insgesamt 34 Voreinstellungen:

Abstrich PXP-Pixelspray-01.png
Abstriche mit Benennung der Pinselvarianten - Click it!

Für dieses Set war kein besonderes / zusätzliches Bildteil nötig, denn die "Pixel zum Rumwerfen" hat AWPlus bereits an Bord - lediglich die passenden Pinselvoreinstellungen waren für Neueinsteiger etwas arg schwer zu finden. Der Download beinhaltet also nichts weiter, als eine Zusammenstellung verschiedener Pinselfunktionen im ebenso kompakten wie installationsfreundlichen .pbv-format, inklusive einem Quasi-original-Paint-XP-Icon für die neue Werkzeug- oder Pinselkategorie. Leider ist dieses Set nicht auch für AWFree geeignet, weil der Free-Version die Pinselart "Pixel" fehlt.

Die Pinselart "Pixel" ist allerdings bezüglich erweiterter Pinselfunktionen ohnehin stark eingeschränkt. Optional stehen ihr nur noch die Vergrößerung des Pixels (= Pinselgröße), die Reduzierung der Deckkraft, "Deckkraft zufällig" und "Klonfarbe verwenden" zur Verfügng - letzteres aber auch nur, wenn das Klonursprungsdokument NICHT mit dem zu bemalenden Dokument identisch ist. Eine automatische Farbänderung funtioniert daher ebenfalls nur noch in Verbindung mit einem anderen, entsprechend bunt gestaltetem Klonursprungsdokument (aber selbst das liefe aufgrund kleinstmöglicher Pinselgröße "1" letztlich nur auf einen 1:1-Klon hinaus). In der Grundeinstellung sprüht die Dose nur Pixel derselben Deckkraft - zum Beispiel nur schwarze Pixel - weil aber zumindest noch die erweiterte Pinselfunktion "Deckkraft zufällig" dafür offensteht, kann man auch Pixel verschiedener Deckkraft, bzw. verschiedener Grautönung sprühen.

Wer hingegen ganz unbedingt verschiedenfarbige Pixel damit sprühen will, müßte noch das Feature "Klonfarbe verwenden" hinzuwählen und zusätzlich ein dementsprechend pixelig-bunt gestaltetes Bilddokument als "Klonursprungsdokument" öffnen. Welches Dokument das Klonursprungsdokument sein soll, kann über Hauptmenü > Datei > Klonursprung bestimmt werden.

Und sicherlich - an die Optik der Pinselarten "Airbrush" und "Pixel Airbrush" kommt dieses Tool nicht auch nur annähernd heran. Das AW-Airbrush ist meines Erachtens eines der besten digitalen Airbrush, die es gibt, aber für manche Improvisationen an Strukturen, Oberflächen oder Bildteilen wünscht man sich auch immer wieder mal den schnellen Zugriff auf ein ganz simpel gestricktes "Pixelspray". Insofern ist das also nicht nur etwas "Retro" für die unverbesserlichen Nostalgiker unter uns - vielmehr ist es ein digitalgrafisches Grundlagentool und wird das auch immer bleiben.






Download:
Paint-XP Pixelspray.zip
Eine .pbv-datei mit allen Pinselvoreinstellungen und eine .jpg-datei (Icon) im Zip-ordner
(27.46 KiB) 344-mal heruntergeladen






Das Icon wird vermutlich automatisch mit Installation der .pbv-datei installiert. Nur für den Fall, dass das nicht klappt, habe ich auch noch die .jpg-datei separat mit beigelegt. Letztere sollte zu diesem Zweck keinesfalls nochmal in der Größe verändert werden, denn die Pixel entlang der Seitenlängen sind schon exakt genau so abgezählt, dass AW beim Laden dieses Ikons nicht mehr interpolieren muß. Eine Interpolation würde das Ikon unscharf machen. Außerdem ist das Ikon zum Teil "von Hand" (d.h. durch Hinzufügung einiger Pixel im Bildobjekt) vergrößert worden, weil das Original nach Entfernung der Licht- und Schattenkante nur noch 23 x 23 px groß war - etwas zu klein für ein Fensterfüllendes AW-Ikon.

Eine Anleitung zur Installation des Sets liegt diesesmal nicht mit dabei, weil dafür ein einfacher Doppelklick auf die .pbv-datei völlig ausreicht. Nach dem Doppelklick installiert sie sich von selbst (auch, wenn die Anwendung noch nicht geöffnet ist!). Der Content erscheint nach Installation in neuer (Werkzeug-) Kategorie unter dem Namen Paint-XP Pixelspray (Ikon wie auf dem Brushset-cover).

So ein "Pixelspray" ist in Artweaver nun eigentlich schon mit unter die Basics zu rechnen. Boris hat mir deshalb versprochen, das Set zumindest teilweise (vielleicht auch vollständig) der nächsten AW-Hauptversion (6.0) hinzuzufügen. Wenn das geschehen ist, werd' ich den hiesigen Download wieder entfernen - spätestens aber dann, wenn etwa schon die übernächste Version (7.0) vor der Tür steht.




Liebe Grüße, Artgenossa (3OO-GIRO-GON)




Nachtrag vom 07.01.2021: Ab AWPlus 6.0 braucht man diesen Content (Download) nicht mehr, denn da ist dasselbe Pixelspray schon vorinstalliert, also "Teil des Programms" - lediglich das Icon ist ein anderes.
Zuletzt geändert von Artgenossa am Sa Feb 13, 2021 8:16 pm, insgesamt 7-mal geändert.

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Re: Pinsel & Pinselspitzen / Bildteile (v. "3OO-GIRO-GON")

Beitragvon Artgenossa » Fr Jan 16, 2015 7:23 pm

AW-Brushset AIRBRUSH MICRO - Lazur - 21 Pinselspitzen im .pbv-format


AirbrushMicro_Brushset_Cover_600px.png
Cover & Teaser (only)



Der neue Malmodus 16bit in AWPlus 5.0 gestattet nun auch mithilfe von Bildteilen sehr hoher (optischer) Dichte die weitesten Hell-dunkel-übergänge völlig "bänderungsfrei" zu brushen. Weil sich damit auch angeboten hat, die in Artweaver von Hause aus noch etwas dürftige Auswahl an "Profilen" auszubauen, besteht der besondere Wert dieses Brushsets aus den insgesamt 21 weiteren "Profilen" in Gestalt von 19 Bildteilen der Größe 200 x 200 px und zwei weiteren Bildteilen der Größe 250 x 250 px. Letztere bilden die Basis zweier echter "Sonderprofile" (Shadow-liner & Shadow-liner ultra), die extrem "zugespitzt" bzw. "ausgedünnt" sind, und deshalb auch eine etwas höhere Bildauflösung aufweisen mußten, obwohl nichtlineare Kreisgradienten in dieser Beziehung sonst überhaupt nicht anspruchsvoll sind (für die meisten würde eine Bildauflösung von nur 100 x 100 px schon völlig ausreichen). Jedes Bildteil ist minimal "gedithered", um so die Unterdrückung einer Gradientenbänderung noch weiterreichend zu unterstützen.


Die Bildteile selbst sind aber trotz leichtem "Dithering" auch sehr gut zum Verwischen, Verzerren und "Verrühren" (Farbmischung auf der Leinwand) geeignet. Die fünf nachstenden Abstriche zeigen allerdings nur ihre Qualitäten als digitale "Airbrushes", denn hauptsächlich dafür wurden sie gemacht:

Abstrich Airbrush Micro-L 01.png
Abstriche von 5 Profilen verschiedener "Kegelweite" - Click it & zoom it!


Die leichte Körnung im Sprühbild rührt nicht von den Pinseln, sondern von der speziellen Struktur (Atkinson-dither) einer der beiden mitgelieferten Papierstrukturen. Das Airbrush Micro-L wirkt besonders gut auf sehr feinkörnigen und kontraststarken Strukturen - deshalb habe ich zwei geeignete Papierstrukturen gleich mit in den "Download" gepackt. Die Brushset-variante L ("Micro - L" für Lazur / lasierend) ist auf das Brushen mit extrem hellen Grautönen abgestimmt. In Malmethode "Lasierend" (struktur weich) sind daher auch mit den hellsten Grautönen und trotz geringer Deckkraft sehr leicht tiefschwarze Färbungen zu erreichen. Auf die Farbe "Schwarz" kann und sollte man daher verzichten - alle erdenklichen Grauschatierungen bishin zu Tiefstschwarz können mithilfe eines einzigen, vorgewählten und sehr hellen "Lichtgrau" erzielt werden. Ein Farbwechsel ist quasi überhaupt nicht nötig, da die Airbrush-variante Micro L eben sehr stark auf das Brushen in "clair-obscure-technik" (Hell-dunkel / duo-tone) spezialisiert ist. Dementsprechend ungeeignet ist es dann auch für "bunte" Airbrushmalerei, denn in Malmethode "Lasierend" kommen etliche Bunttöne noch immer mit extremer "Falschfärbung" daher (Magenta schlägt beispielsweise sofort nach Blau um, und warme Gelbtöne schießen rasch ins Rot ab). Airbrush Micro - L eignet sich also NICHT unbedingt für mehrfarbige Airbrusharbeiten! Wer damit lasierend und ganz "bunt" brushen will, muß ein paar wenige Farben auslassen - insbesondere solche mit sehr hohem "Sättigungsgrad" (HSL-Farbraum) und geringem Schwarzanteil.

Für bunte Airbrushmalerei ist vielmehr die Micro-variante "Opak" (= Airbrush Micro - O) vorgesehen, welche bald nachgeliefert wird. Eine Übersicht / Vorschau auf alle enthaltenen "Profile" (bzw. "Kegel") der Micro-variante "Lazur" (= Airbrush Micro - L) zeigt die nächste Abbildung:

NLKG-00-Dith2 bis NLKG-18-Dith2 (u.2Shadow-liner) Gr200.png
Kegel 0,5 bis Kegel 9,5 - Shadow-liner u. Shadow-liner ultra - Click it & zoom it!









Download:
Brushset_AirbrushMicro_L.zip
AW-Brushset mit 21 Pinselspitzen im .pbv-format und 2 großformatigen Papierstrukturen (seamless) - AWPlus v5.0 erforderlich!)
(972.11 KiB) 373-mal heruntergeladen








Ein astreines "Sprühbild" läßt sich damit nur im 16-bit-malmodus (AWPlus 5.0) erzielen, welchen AWFree nicht anbietet, aber schon allein wegen der enthaltenen Bildteile empehle ich das Brushset auch den Anwendern der Free-version: Wie bereits erwähnt, eignen sich diese "Profile" nämlich auch hervorragend als "Wischfinger" - die Pinsel müßten dafür nur auf Malmethode "Verwischen" umgestellt und in deutlich kleineren Pinseabständen gefahren werden (Pinselabstand 1-3, Deckkraft auf 80-100 hochregeln!).

Weitere Papierstrukturen, die sich besonders für Airbrush Micro - L und Airbrush Micro - O eignen, lade ich demnächst in der Rubrik New Paper Presets for Artweaver hoch. Stattdessen überhaupt keine Papierstruktur anzuwenden, kann ich hingegen NICHT empfehlen, denn nebst Malmodus (16bit) entscheidet auch die Wahl der Papierstruktur ganz maßgeblich über die Qualität des Sprühbildes. Geeignet sind alle feingliedrigen, kontraststarken Papierstrukturen mit dementsprechend geringem Anteil in den "Mitteltönen" (erst die Mitteltöne heben evtl. vorhandene "Bänderungen" in Hell-dunkel-verläufen besonders hervor. Der Ausdruck "Mitteltöne" ist allerdings sehr wörtlich zu nehmen: Gemeint ist nicht einfach "mittleres Grau", sondern zwischen hellem und dunklem Grau "vermittelndes" Grau - viele Mitteltöne sind vielmehr viele verschied. Grautöne - etwa so, wie in einem weiten Hell-dunkel-verlauf).

Ich muß aber auch noch gestehen, dass mir die Papierstrukturen für diesen Upload nicht wirklich absolut "seamless" gelungen sind - ein bisschen kann man die Anschlußkanten immernoch sehen (wenn man genau hinschaut - und wenn man auch genau weiß, wo die Anschlüsse sind). Absolut "seamless" und von nahezu derselben Struktur sind jedoch die Papierstrukturen im Download-paket des nächsten Brushsets (Micro - O). Atkinson-dither ist einfach nur unheimlich schwer von Hand zu korrigieren (zu retuschieren), aber inzwischen hab ich den Bogen raus und erziele deshalb auch schon deutlich bessere Resultate.



Liebe Grüße, Artgenossa (3OO-GIRO-GON)
Zuletzt geändert von Artgenossa am So Jan 10, 2021 7:07 am, insgesamt 7-mal geändert.

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Re: Pinsel & Pinselspitzen / Bildteile (v. "3OO-GIRO-GON")

Beitragvon Artgenossa » Di Jan 20, 2015 6:47 pm

AW-Brushset AIRBRUSH MICRO - Opak - 14 (bzw. 26) Pinselspitzen im .pbv-format


AirbrushMicro-O_Brushset_Cover_600px.png
Cover & Teaser (only)



Airbrush Micro - L (Lazur) und Micro - O (Opaz / opak) stehen innerhalb der Kolllektion "Airbrush Micro" in einer Reihe mit Micro - F (Fine), Micro - UF (Ultra-fine) , Micro - S (Standard) , Micro - A (Artweaver) und Micro - T (Tube). Jedes dieser Brushets spielt seine besonderen Stärken (und Schwächen) bezüglich eines anderen Aspektes aus: Micro - O vereint speziell die Gleichmäßigkeit im "Korn" (des Sprühbildes von Micro - L) mit der Farbtreue digital "deckender" Malerei. Mit dem Brushset Micro - O kann also normal "buntfarbig" gebrusht werden (im Ggs. zu Micro - L). Das angesprochene "Korn" im Sprühbild wird aber auch hier aus der Struktur spezieller (und mitgelieferter) Papierstrukturen übernommen (die Auswahl an dementsprechend geeigneten Papierstrukturen wird demnächst noch weiter ausgebaut). Damit ist dem Faktum entgegengewirkt, dass Artweaver mit Vergrößerung eines Pinsels auch dessen Feinstruktur (das Korn) vergößern würde - diese Brushes sind also hauptsächlich dazu da, das Korn der Papierstruktur zu färben. Die mehr oder minder stark skalierte Eigenstruktur größerer oder kleinerer Pinsel bleibt dadurch weitgehend unterdrückt - jedenfalls dominiert in jedem Falle das gleichbleibende Korn (Atkinson-dither) der Papierstruktur. Wie das aussieht, zeigt der folgende Abstrich:


Abstrich Airbrush Micro-O Bunt-Quartett.png
Abstrich einiger Profile des Brush-sets - Click it!



AW-BT AD-70-100 Kegel1-9 & Liner Gr320.png
Preview / Bildteile - Click it & zoom it!





In dieser Preview sind die Profile 1 - 9 nur in Bildteil-auflösung 320 x 320 px dargestellt. Dieselben sind aber auch noch in Bildteil-auflösung 120 x 120 px ein Teil desselben Brushsets (Download).

Die Anzahl der verschiedenen Profile, bzw. "Kegel" beträgt in diesem Set nur noch 14 Stück, da die Zwischengrößen (0,5 / 2,5 / 3,5 usw.) außenvorgelassen wurden. Im Gegensatz zum Set Airbrush Micro - L enthält diese Kollektion aber noch zwei Sonderprofile extra (einen "Hardliner" und einen "Shadow-liner black") und außerdem jedes Profil in zwei verschieden Bildauflösungen (Gr. 120 x 120 px und Gr. 320 x 320 px). Aufgrund der so feinkörnigen Struktur der Bildteile können diese nur innerhalb eines gewissen Rahmens skaliert werden, weil deren Sprühbild ansonsten zu "krakelig" wird. Die Bildteile der Auflösung 120 x 120 px reichen also nur von Pinselgröße 65 bis etwa 200, während die Bildteile der Auflösung 320 x 320 px nur von Pinselgröße 160 bis knapp 600 reichen. Für noch größere Pinsel müßte man schon auch noch größere Bildteile installieren, worauf ich jedoch zunächst verzichten wollte, denn mit gleich dreierlei Bildteilauflösungen würde ja auch die Pinsel-liste (innerhalb derselben Kategorie / schwebender Flyout-palette) ungünstig lang. Beim Auswählen der Pinsel würde somit auch wieder die lange Sucherei losgehen, weil man vor lauter "Varianten" nichts mehr fände. Im hiesigen Set ist es also so, daß es zu jedem Profil nur eine einzige Variante (320 nebst 120) gibt - eben das (insgesamt 26 Pinsel) ist gerade noch gut "überschaubar".







Download:
Brushset_Airbrush_Micro-O.zip
AW-Brushset mit 26 Pinselspitzen im .pbv-format und 5 großformatigen Papierstrukturen (seamless) - AWPlus v5.0 erforderlich!)
(3.45 MiB) 376-mal heruntergeladen








Optimale Ergebnisse (Verläufe ohne Bänderung) erzielt man auch mit diesem Airbrush-set nur auf geeigneten Papierstrukturen und im Malmodus 16 bit. Ich sage das extra dazu, weil solche "Zusatzvorgaben" wie Papierstruktur und Malmodus (noch) nicht schon Teil der "packed brush variants" (.pbv) sein können. Geeignete Papierstrukturen (seamless Atkinson-dither und Varianten) sind auch schon diesem Zip-ordner beigelegt. Die Installation erfolgt durch einen einfachen Doppelklick auf die .pbv-datei (und auf die .pap-datei). Nach erfolgreicher Installation findet sich das Brushset in eigenem Pinselordner (Werkzeugkategorie) mit dem Namen "Airbrush Micro - Opaz".





Liebe Grüße, Artgenossa
Zuletzt geändert von Artgenossa am Fr Feb 06, 2015 6:01 am, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Pinsel & Pinselspitzen / Bildteile (v. "3OO-GIRO-GON")

Beitragvon Artgenossa » Mo Feb 02, 2015 4:35 pm

AW-Brushset AIRBRUSH MICRO - Fine - 12 x 4 Pinselspitzen im .pbv-format


AirbrushMicro-F_Brushset_Cover_600px.png
Cover & Teaser (only)



Also Airbrush Micro - F ist nun eine Airbrush Micro Variante, die ganz ohne Papierstruktur auskommt, weil die spezielle Struktur des Sprühbildes allein und gänzlich aus den Brushes (Bildteilen) übernommen werden kann, und dennoch keine Gefahr der Bildung von gebänderten Verläufen besteht. Durch einen Trick konnte ich die schon ohnehin dünne Atkinson-dither-struktur der Bildteile noch weiter ausdünnen, ohne nennenswert im Kontrast zu verlieren. Das Resultat daraus ist ein auffällig feinkörniges Sprühbild, dass jedoch mit dem Nachteil einhergeht, bei Pinselvergrößerung entsprechend gröber zu werden. Dieser bisweilen unliebsame Nebeneffekt konnte wiederum nur mit ausreichender Anzahl an verschiedenen Bildteilauflösungen wettgemacht werden, sodaß auch das gesamte Sortiment wieder dementsprechend "unhandlich" groß geworden ist. Der Pinselordner umfäßt insgesamt 48 Bildteile, nämlich jeden Kegel (1,0 / 1,5 / 2,0 / 3,0 /...) in vier verschiedenen Auflösungen ("Größen"): 85 x 85, 150 x 150, 250 x 250 und 380 x 380 px - letztlich auch noch erweiterbar). Allerdings hat dieser größere Umfang nun nicht nur den Nachteil geringerer Übersichtlichkeit, sondern auch den Vorteil, eine verhältnismäßig weitreichende und sehr direkte Kontrolle über die Korngröße zu haben. Es kann hiermit also sehr sensibel zwischen "fein" und "sehr fein" gesteuert werden - bei Bedarf auch bis hinauf zu "sehr grob" (aber dennoch "weich"). Wo das Sprühbild durch hochgewählte Pinselgrößen schon beginnt, zu grob zu werden, schaltet man einfach "in den nächsten Gang" um (= nächstgößere Bildteil-auflösung), wonach derselbe Kegel wieder ein extrem feinkörniges Sprühbild aufweist. Dazwischen läßt sich dann noch sehr gut "jonglieren", sodaß man wirklich sehr schnell das Gefühl größtmöglicher Flexibilität in der "Darstellung" vermittelt bekommt (ganz ähnlich wie mit der "Element-steuerung" beim Artweaver "Airbrush", womit ja ebenfalls sehr sensibel zwischen feineren und gröberen "Tröpfchen" reguliert werden kann). Die Variabilität im Sprühbild des Airbrush Micro - F Brushsets vermittelt der nachstehende Abstrich:


Abstrich Airbrush Micro-F Quartett.png
Abstrich einiger Profile des Brushsets




AD-65-110 erod Kegel-1,0 Gr250 Preview.png
Preview - Click it & zoom it!

In dieser Preview nicht mit Abgebildet sind die Bildteile der Auflösung 380 x 380 px (sind aber Bestandteil des Brushsets / Downloads).









Download:
Brushset_Airbrush_Micro-F.zip
48 Bildteile und Presets (Pinselvoreinstelungen) im .pbv-format (AW v5.0 erforderlich!)
(1.66 MiB) 364-mal heruntergeladen









Ein Doppelklick auf die .pbv-datei installiert Pinsel (Pinselvoreinstellungen) und alle zugehörigen Bildteile. Die Pinsel finden sich nach Installation in der Pinselkategorie "Airbrush Micro - Fine" (Icon = Airbrushpistole). Grundsätzlich ist der Download auch für eine Installation in AW-Free (5.0) geeignet, aber Ergebnisse wie im hiesigen Abstrich dargestellt, sind in der Free-version 5.0 NICHT zu erzielen - hauptsächlich deshalb, weil ein gleichwertiger Abstrich nur im 16bit-Malmodus erzielt werden kann, und weil die Umsetzung von Bildteilen höherer Auflösung auch eine höhere Pinselgröße voraussetzt, die mit AWFree aber nicht erreicht werden kann. Bei Verwendung des Brushsets in AWFree ist daher auch mit einigen Fehlern bei der Farbmischung zu rechnen - wenn also farbige Flächen mit anderen Farben übersprüht werden. Solche Farbmischfehler können allerdings auch in AWFree vermieden werden, indem die überlagernde Farbe nicht auf derselben, sondern auf überlagerter Ebene aufgetragen wird. Ein Wechsel der Ebene (zum selben Zweck) ist in AWPlus 5.0 (bzw. 16bit Malmodus) hingegen nicht notwendig - d.h. in AWPlus gäbe es so oder so KEINE Farbmischfehler - allerdings sind die Brushes diesen Sets nicht abwärtskompatibel, also können sie (aufgrund neuartiger Variant-UID's) nur in AW v.5.0 (Free u. Plus) installiert werden. Dennoch gilt eher folgendes:

!!! Sämtliche Brushes der Kollektion AIRBRUSH MICRO sind für den Gebrauch unter Malmodus 16bit angefertigt - ihre Anwendung unter Malmodus 8bit würde daher in verschiedentlicher Hinsicht zu Mangelergebnissen führen. Verwenden Sie die Brushes also bitte NICHT im 8bit-Malmodus, wenn Ihnen auch die Farbtiefe 16bit zur verfügung steht !!!


Sortierung: Der Import / Export von Pinseln oder Kategorien unterstütz noch keine Vorsortierung der Pinsel, es kann daher sein, dass die Reihenfolge der Pinsel innerhalb ihres Ordners etwas durcheinandergerät (es sollte "Micro F - Kegel 1,0 - 85" an erster Stelle stehen - gefolgt von "Micro F - Kegel 1,0 - 150" und "Micro F - Kegel 1,0 - 250" ... bis "Micro F - Kegel 9,0 - 380". Den Abschluß der Liste bildet dann die vier versch. Auflösungen des Pinsels "Micro F - Shadow-liner Ultra"). Um Mißverständnissen vorzubeugen folgt hier noch die exakte und vollständige Platzierung (in der AW-Pinselliste allerdings ohne Leerzeilen):

Micro F - Kegel 1,0__85
Micro F - Kegel 1,0__150
Micro F - Kegel 1,0__250
Micro F - Kegel 1,0__380

Micro F - Kegel 1,5__85
Micro F - Kegel 1,5__150
Micro F - Kegel 1,5__250
Micro F - Kegel 1,5__380

Micro F - Kegel 2,0__85
Micro F - Kegel 2,0__150
Micro F - Kegel 2,0__250
Micro F - Kegel 2,0__380

Micro F - Kegel 3,0__85
Micro F - Kegel 3,0__150
Micro F - Kegel 3,0__250
Micro F - Kegel 3,0__380

Micro F - Kegel 4,0__85
Micro F - Kegel 4,0__150
Micro F - Kegel 4,0__250
Micro F - Kegel 4,0__380

Micro F - Kegel 5,0__85
Micro F - Kegel 5,0__150
Micro F - Kegel 5,0__250
Micro F - Kegel 5,0__380

Micro F - Kegel 6,0__85
Micro F - Kegel 6,0__150
Micro F - Kegel 6,0__250
Micro F - Kegel 6,0__380

Micro F - Kegel 7,0__85
Micro F - Kegel 7,0__150
Micro F - Kegel 7,0__250
Micro F - Kegel 7,0__380

Micro F - Kegel 8,0__85
Micro F - Kegel 8,0__150
Micro F - Kegel 8,0__250
Micro F - Kegel 8,0__380

Micro F - Kegel 9,0__85
Micro F - Kegel 9,0__150
Micro F - Kegel 9,0__250
Micro F - Kegel 9,0__380

Micro F - Shadow-liner__85
Micro F - Shadow-liner__150
Micro F - Shadow-liner__250
Micro F - Shadow-liner__380

Micro F - SLiner ultra__85
Micro F - SLiner ultra__150
Micro F - SLiner ultra__250
Micro F - SLiner ultra__380


Naturgemäß ist es in so umfangreichen Listen immer etwas schwieriger (zeitlich aufwändiger), den richtigen Pinsel rauszusuchen - vor allem wenn die Kolonne nichtmal durch Leerzeilen gegliedert ist. Um die Kolonne "übersichtlicher" zu machen, hülfe es aber auch schon, innerhalb jeder Gruppe (85 - 380) die Einträge "- Kegel" im Zuge einer Umbenennung der Pinsel durch Leerzeichen zu ersetzen. Das Ergebnis sähe dann wie folgt aus (diesmal ohne Leezeilen):

Micro F - Kegel 1,0__85
Micro F_______1,0__150
Micro F_______1,0__250
Micro F_______1,0__380
Micro F - Kegel 1,5__85
Micro F_______1,5__150
Micro F_______1,5__250
Micro F_______1,5__380
...
...

Die Namenspartikel "Micro F" oder "X,x" dürfen Sie allerdings nicht ebenfalls weglassen, da sonst mehrere Pinsel denselben Namen haben, womit Artweaver eventuell Schwierigkeiten bekäme (auch in verschied. Kategorien sollten keine gleichnamigen Pinsel gelistet sein).


F wie Fine - feinster Sprühnebel: Den feinsten Sprühnebel erhalten Sie immer nur dann, wenn Sie die Pinselgröße kleiner als die Bildteilgröße wählen (die Ziffer hinter der Kegelweite zeigt die Bildteilgröße in px an). Das Korn wird schon sichtbar gröber, wenn Sie diese Größe nur geringfügig überschreiten, weshalb Sie stets darauf achten sollten mit der Pinselgöße immer nur unterhalb dieser Ziffer zu bleiben - es sei denn, natürlich, Sie wollten ABSICHTLICH gröber sprühen. Nach oben ist die "Grobheits-skala" quasi für jeden Pinsel offen. Umgekehrt ist das NICHT der Fall - noch feiner als ganz fein geht also kaum bis gar nicht.

Einen minimalen Unterschied im Sprühbild werden Sie auch dann feststellen, wenn sie die Pinselgröße der Bildteilgröße exakt angleichen (wie für die Bildteil-auflösungen 85, 150 und 250 schon voreingestellt). Wenn Sie das unbedingt vermeiden wollen, sollten Sie auch diese "Gleichschaltung", bzw. Pinselgröße überspringen, um die Interpolierung (leichte Verunschärfung) in jedem Falle zu erzwingen.

Um nun auch die größtmöglichen Pinsel mit feinstem Sprühnebel fahren zu können, brauchen Sie Bildteile von noch höherer Auflösung. Die Sortimentserweiterungen dafür finden Sie (demnächst mal) im nächsten Poste. Geplant sind hierfür Bildteile der Auflösung 560 x 560 px und 820 x 820 px.





Liebe Grüße, Artgenossa
Zuletzt geändert von Artgenossa am Di Feb 10, 2015 8:15 am, insgesamt 50-mal geändert.

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Re: Pinsel & Pinselspitzen / Bildteile (v. "3OO-GIRO-GON")

Beitragvon Artgenossa » Mo Feb 02, 2015 5:08 pm

Erweiterung(en) des Brushsets Micro F


Download:
Brushset_Airbrush_Micro-F_560.zip
12 weitere Pinselspitzen zum Brushset Micro F (Bildteil-auflösung 560 x 560 px)
(1.99 MiB) 444-mal heruntergeladen






Grüße, Artgenossa
Zuletzt geändert von Artgenossa am Di Feb 10, 2015 8:22 am, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Pinsel & Pinselspitzen / Bildteile (v. "3OO-GIRO-GON")

Beitragvon Artgenossa » Mi Feb 04, 2015 9:42 pm

AW-Brushset SERPENTS - 2 x 15 Pinselspitzen (SD & HD) im .pbv-format


ArtweaverBrushsets - Serpents A-01 bis A-15 600px.png
Cover & Teaser (only)



Serpent-A-01-15_Gr250_Preview.png
Abstrich & Preview - Click it & zoom it!


Die Preview zeigt hier nur die Bildteile der Auflösung 250 x 250 px ("SD" wie semi-definition). Lediglich eines davon ist auch in der Auflösunng 600 x 600 ("HD") abgebildet (unten, im großen Bildfeld, ganz links). Ganz unten (rechte Bildhälfte) sehen Sie Abstriche von zwei Pinseln - rotierend bei Deckkraft 50% (im Set voreingestellt).

Kleiner Tipp: Über die Funktionen Pinsel bearbeiten, Bild umkehren und eine horizontale oder vertikale Spiegelung der Bildteile, könnten sie die Anzahl der verschiedenen Pinselspitzen leicht noch verdoppeln (d. h. gespiegelte Bildteile neu aufnehmen). Bei der Namensvergabe für die zusätzlichen Pinsel tauschen sie einfach das "Minus" gegen ein "Plus" aus (Serpent A-01 gespiegelt heißt dann Serpent A+01). Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, dass die meisten dieser "Serpents" nach links auslenken - eben dieser "Einseitigkeit" in der Bildteile-auswahl hätten Sie durch eine (zusätzliche) Spiegelung aller Bildteile perfekt entgegengewirkt.







Download:

Brushset_Serpents-A-01-15_AWPlus.zip
2 x 15 Presets und Bildteile (SD & HD) im .pbv-format (AWPlus v5.0 erforderlich)
(1.21 MiB) 332-mal heruntergeladen


Brushset_Serpents-A-01-15_AWFree.zip
15 Presets und Bildteile (SD) im .pbv-format (Artweaver v5.0 erforderlich)
(476.11 KiB) 309-mal heruntergeladen








Kurze Anleitung zur Installation (ReadMe) liegt bei. Nach erfolgreicher Installation in der Anwendung Artweaver finden Sie die Pinselspitzen unter "Pinselkategorie" im Ordner mit dem Namen Serpents A.


Grüße, Artgenossa

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Re: Pinsel & Pinselspitzen / Bildteile (v. "3OO-GIRO-GON")

Beitragvon Artgenossa » Mi Jan 06, 2021 11:07 pm

Die besonderen VORTEILE (u. Nachteile) des digitalen Malens in Airbrush-Technik gegenüber des digitalen Malens mit Pinseln / Bildteilen anderer Art (Haarpinsel, Bunstift, Kreide, Schwamm, Tupfer, Spachtel, etc.):



1. Verwackeln, respektive das Zittern mit der Hand fällt unter Verwendung von Airbrushes kaum auf - so erzielt man damit in dieser Hinsicht auf dem Rechner auch ohne Grafik-Tablett nur die besten Mal-Ergebnisse.

2. Die für harte Formkontouren erforderliche "Schablonierung" fällt unter Verwendung von Airbrushes ebenfalls kaum bis überhaupt nicht auf, da Sprühnebel ja weder erkennbare "Struktur" noch "Gestalt" besitzt, welche durch (partielle) Schablonierung wie "abgeschnitten" ausehen würde.

3. Die Airbrusch-Technik gestattet die Vereinigung des "(Photo-) u. Super-Realismus" mit den künsterlischen Stärken des Ir- und Surrelismus, also mit dem gewissen Reiz des "phantastischen" oder "unwirklichen" Motivs. Da kann also selbst die unwirklichste Szenerie noch so aussehen wie eine Fotografie physikalischer Realität.


Und klar - das sind "Vorteile", die in der Tat erst mit dem Rechner / Computer vollends erzielt werden können, denn in der "Realität" (reale Airbrush-Pistole) ist jeder Farbwechsel, der ja auch eine Farb-Vorratsmischung erforderlich macht, so dermaßen aufwendig, dass die meisten aller (echten) Airbrushbilder so aussehen, als wären sie mit nur 5 bis 8 verschiedenen Farben gemalt worden, weil der arme Airbrusch-Künstler nicht alle Farben im Sortiment hat. Solche Arbeiten wirken darum auch fast immer a bisserl fad, bzw. "unfertig" und / oder sehr "künstlich" im eher negativen Sinne von "Kunst". Das sticht besonders an Airbrush-Malereien für die Fahrgeschäfte des Jahrmarkts (Kirchweih) auf - das sind in Regel nur ganz grotten-schlechte Beispiele für "Photorealismus", da man an diesen ja schon aus 50 Metern Entfernung erkennt, dass es eben keine Fotos sind.

Was macht der Airbrush-Maler also (... im Versuch, diese Mängel zu kompensieren): Er brusht zugleich mit 5 bis 8 verschiedenen Farbpistolen und wechselt bei jeder Pistole höchstens 3 mal den Farbton, weil der Farbwechsel dann immernoch ziemlich umständlich und zeitraubend ist. Aus ähnlichem Grunde versucht er auch den Einsatz von geschnittener Maskierfolie auf das Notwendigste zu reduzieren, sodaß seine Werke meist auch arm an "Kontour & Schärfe" bleiben. Schon von daher allein ist völlig klar, weshalb selbst diese Airbrushbilder nie wirklich "photorelistisch" aussehen, sondern eher wie billige Abziehbilder mit dem starken Hang zum Kitschigen.

Der traditionelle Pinselmaler (in Öl / Öl-Pastell) hat hingegen keinerlei Probleme damit, gleich ein bis zwei Dutzend verschiedene Farben auf seine Palette zu schmieren und nur dort eine schier unendliche große Anzahl verschiedener Farb-Abtönungen in Kleinstmengen vorzumischen und auf dem Bild sogar noch ein weiteres mal mit jenen Farb-Schattierungen abzumischen, die schon auf dem Bild sind. Zwei~ bis Dreitausend verschiedene Farben sind in diesem Falle recht schnell und einfach zusammengestellt, und zwar immernoch äußerst wirtschaftlich (... finanziell gesehen).

Dasselbe geht in der echten Airbrusch-Technik nicht mal nur ansatzweise, da die verspühten Farben hier auch äußerst schnell "anziehen" und sich mit allen noch nachfolgenden Farben nicht mehr richtig vermischen. Eben das ist bei der digitalen Airbrush-Technik aber ganz anders, denn zum einen stellt hier schon die Vormischung keinen Materialverlust dar, und zum anderen funktioniert die Mischung mit bereits "versprühter" (aufgetragener) Farbe auch noch am nächtsten Tag und / oder drei Jahre später - einfach jederzeit und immer - ergo: Die techn. Nachteile des echten Airbrushers hat der digitale Airbrusher nicht - letzterer bringt bei Bedarf trotzdem noch spielend leicht über 3000 Farben auf die (virtuelle) Leinwand, und wenn's unbedingt sein soll, dann auch 10.000 verschied. Farben, denn der Rechner an sich hat schon mal überhaupt kein Problem damit.

Und noch ein weiterer Nachteil der echten Airbrush-Technik entfällt bei digitalem Airbrush: Der in der realen Airbrush-Technik ziemlich arbeitsintensive Schablonen~ und / oder Maskierfolien-Schnitt, nämlich, denn der Computer-Airbrusher trimmt stattdessen nur virtuelle "Masken", deren Kanten auch noch ganz nach belieben "weich" (graduiert-halbdeckend) eingestellt werden können, sodaß hier auch niemals eine abgegrenzte Farbfläche gegenüber einer anderen Farbfläche wie abgeschnitten oder wie ein mit Schere zurechtgestutzer Lackfilm (Folie) aussehen muß.


Zwei, drei kleine Nachteile hat die digitale Airbrush-Technik aber ebenfalls:

1. Die .PNG~ oder PDF-Datei ist noch keine echte Leinwand - hier wird also das Drucken und das Druckergebnis zur echten Herausforderung auf einem anderem Gebiet - aber hey: Die Zukunft bildender Kunst ist wahrscheinlich auch der Drucker nicht, sondern der "Flexible Bildschirm" (zum Aufrollen in Folienstärke), denn wer sich die Elektroinstallation, Wohnung und / oder Stromrechnung nicht mehr leisten kann, hängt auch nicht mehr an Bildern, Gemälden oder Kunstdrucken / Postern.

2. Gerade weil Airbrush-Bilder keine pinseltypischen Strukturen aufweisen und damit auch kaum "persönlich-individuelle Noten" tragen - das, was man ansonsten "Charm" nennen würde - können sie sich (auf dem Kunstmarkt) gegenüber anderen Malereien kaum behaupten, wenn sie nicht wenigstens durch ein ganz herausragendes "(Licht~, Form~ und Farb~) Arrangement" und Thema aus der Reihe fallen. MIT so einem herausragenden Arrangement und Thema wird aber auch die Malerei in Airbrush-Technik wieder "schwierig".

3. Ohne Rechner und Malprogramm geht da gar nichts mehr!


Und zu dem schwierigen Aspekt "Charm" möchte ich auch mal den nachstehenden Bildausschnitt aus einem Gemälde von Jakub Schikaneder vorstellen, denn das gesamte Bild, welchem der Auschnitt entnommen worden ist, ist ebenfalls eher "fad" und in Gegenüberstellung 100.000 weiterer Kunstwerke (od. "alter Schinken") auch eher unbedeutend bis langweilig - ein Gemälde von Millionen, eben. Der Auschnitt allein ist aber ganz ausgesprochen EINMALIG - dies allerdings auch nicht etwa wegen gewisser Strukturen in der Pinselei, sondern wegen der "Szene" (Stimmung), Perspektive und / oder Komposition / Pose:


Jakub Schikaneder -Murder in the House - das Mädchen.PNG



Also gewisse "Strukturen" als Relikte von Pinselstrichen sind auch in dieser geringen Auflösung des Bildes noch zu sehen, sind aber nicht wirklich das, was es hier "rausreißt" oder das Bild so hervorragend machen: Die selbe massive Wirkung hätte der Bildausschnitt auch dann, wenn er nicht mit Haarpinseln in Öl, sondern vollends strukturlos in digitalem Airbrush gemalt / gesprüht worden wäre.

Nur zur Vollständigkeit noch der Rest des ganzen Bildes, bzw. das Gesamtbild - "Murder in the House" (gemalt 1890; Öl auf Leinwand - 2 x 3 m groß!):


Jakub Schikaneder -Murder in the House (9%).png

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Jak ... _House.JPG

Auf nachstehend verlinkter Website (National Gallery Prague) kann man in dasselbe Bild (wegen höherer Auflösung) noch deutlich stärker "reinzoomen" - dann wäre praktisch jeder Pinselstrich zu sehen (vom Firnis, zumindest - Marderhaarpinsel hinterlassen in Öl keine Pinselstrukturen - siehr hierzu auch "Miniaturmalerei": Da ist kein Strich mehr zu sehen). Will sagen, die "bildgestaltende Kraft des (gewöhnlichen) Pinsels" wird im Allgemeinen ganz maßlos überschätzt, obschon sie in chinesischer Kalligrafie sicherlich ein ganz ausschlaggebendes Element ist.

https://sbirky.ngprague.cz/en/dielo/CZE:NG.O_5736




Liebe Grüße, Artgenossa
Zuletzt geändert von Artgenossa am Di Feb 23, 2021 9:44 pm, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Pinsel & Pinselspitzen / Bildteile (v. "3OO-GIRO-GON")

Beitragvon Artgenossa » So Jan 10, 2021 7:00 am

Download: Hier habe ich neue Papierstrukturen für die Verwendung des Brush-Sets "Airbrush Micro - L" (Lazur) zum Downloaden hochgeladen:

New Paper Presets for Artweaver - Schachtelbrett & Schachbrett



Liebe Grüße, Artgenossa
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Artgenossa
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Re: Pinsel & Pinselspitzen / Bildteile (v. "3OO-GIRO-GON")

Beitragvon Artgenossa » Fr Jan 22, 2021 8:56 pm

Bombastischer Tipp, gute Nachricht und Vorankündigung zum Thema "PAINT-XP PIXELSPRAY":


Gut - es ist wahrscheinlich nicht jedermann so dermaßen begeistert vom Paint-XP Pixelspray, wie ich, darum will ich es hier auch gar nicht noch weiter "hochloben", aber für jenen Anwender, dem dieselbe Airbrush-Sorte ebenfalls gefiel, habe ich eine wirklich grandiose Neuigkeit, denn in mindestens zweierlei Hinsicht, war dieser Pinsel ja doch noch a bisserl schwach auf der Brust: Bei sehr weit gewähltem Sprühkegel ist die "Farbfördermenge" (Auswurfleistung) nur relativ gemessen gleichbleibend hoch, auf die farblich zu füllende Fläche umgerechnet jedoch nur noch sehr schwach - ZU SCHWACH! - das Spray also praktisch nicht mehr dazu geeignet, größere Fläche ganz dicht zu zu sprühen, es sei denn, man hätte sich dafür auch sehr gerne äußerst viel Zeit genommen. 150 farbige Pixel pro Quadratzentimeter (und Sekunde) sind natürlich "viel" - die gleiche Menge auf 10 bis 30 Quadratzentimeter verteilt, jedoch nur noch sehr wenig.

Das hatte dann noch den weiteren Nachteil, dass man beim Flächensprühen nicht auch noch großartig die Deckkraft runterregeln konnte, denn ab da wäre man in Sachen "Zulackieren größerer Flächen" überhaupt nicht mehr zu einem Ende gekommen. Für ein weicheres Sprühbild beim Sprühen von Farb~ oder zumindest Farbdichte-Verläufen (z. B. Verlauf von dichterem Rot zu dünnerem Rot) ist das Abregeln der Deckkraft jedoch ganz unabdingbar, also ist das eben noch ein weiterer Nachteil des "Paint-XP Pixelsprays" ... gewesen!

Ich schreibe hier "gewesen"(!), denn ich weiß inzwischen, wie mit einen ziemlich einfachen Trick gleich beide Nachteile so dermaßen gut zu kompensieren sind, dass sie künftig nur noch der Vergangenheit angehören ... werden.

Mit dem einen "Pixel", auf welchem diese Pinselart beruht, läßt sich die Farbfördermenge durch bloßes Verwackeln (= Streuen) zwar nicht mehr großartig steigern, denn auch AWPlus kann nicht hexen, aber man ist mit demselben Pixelspray ja auch gar nicht an diese eine Option gebunden, denn siehe: Unter der Rubrik "Pinselart" (siehe Pinselpalette) liegt nebst "Pixel" ja auch noch die Option "Bildteil", und auf eben solchem können ja auch gleich drei, vier oder fünf Pixel in der Gruppe "portraitiert" worden sein. Das heißt, die sog. "Auswurfmenge" kann überdies auch sogleich auf das Doppelte, Drei~ oder sogar Fünfache gesteigert werden, ohne negativen Einfluß auf das für Paint-XP Pixelspray typische Farbsprühbild nehmen zu müssen, denn Pixel bleibt Pixel - ergo:

Man braucht für die weitere Steigerung (zu) schwacher Farbfördermenge leidiglich ein paar weitere, ganz simple Bildteile - Bildteile geringster Größe (etwa 49 x 49 px), auf welchen sich halt nur zwei, drei, vier oder fünf (schwarze) Pixel befinden - mehr oder weniger eng beieinander.

Sofern man das Ganze auch noch etwas feiner und / oder noch höher regeln können möchte, rentieren sich auch noch Bildteile mit 7 und / oder 9 schwarzen Pixeln - dann ist das Maß aber wirklich voll, denn schon die siebenfache Auswurfleistung ist nur noch schwer zu händeln (... außerdem würde das Sprühbild auch nur umso schneller "batzig" werden, wenn es der Pixel innerhalb selbiger Gruppierung zuviele sind).




Tja - das war jetzt erst mal bloß die "frohe Botschaft" bezüglich dessen, was mit PAINT-XP PIXELSPRAY (ist ab AWPlus / Free 6.0 unter dem einfacheren Namen "Pixelspray" bereits vorinstalliert) noch so alles gemacht werden kann, um es vollends auf Vordermann zu bringen. Ich selbst habe das auf meiner AWPlus-Anwendung schon entsprechend eingerichtet (Bildteile mit drei, vier und fünf Pixeln - später auch noch 7 Pixel), denn zufälligerweise hatte ich diese drei / vier Bildteile zum Zeitpunkt meines "glorreichen" Einfalles auch schon im Sortiment bereits importierter Bildteile. Daher weiß ich schon länger, dass dasselbe auch allerbestens und mehr als nur "zufriedenstellen" funktioniert.

Nur voreilig hochladen möchte ich jenen "Content" im Augenblick noch nicht, da ich mir bezüglich der bestmöglichen "Konstellation" von vier, fünf oder sieben Pixeln (auf eine Fläche von 49 x 49 px) noch nicht ganz sicher bin, und außerdem fehlt mir noch das Bildteil mit nur zwei Pixel. Allein da kann ich vielleicht noch was verbessern (... oder auch verschlechtern / vermasseln - das weiß ich halt noch nicht). ABER IHR - liebe Leut - könnt dahingehend nun auch selbst und schon vorab mal einige Versuche wagen, wenn ihr nicht mehr länger warten wollt, denn sichergestellt ist nun zumindest, dass die Fördermengensteigerung besagten Pixelsprays prinzipiell genau so funktioniert. Mit der "Vorankündigung" meinte ich also den Upload geeigneter Bildteile - eben nur den muß ich aktuell noch um einige Tage auf Später verschieben. Und erst noch viel später kann ich dann womöglich auch ein Upgrade vom kompletten Pinsel (.pbv-Datei + Bildteile) hochladen.

Die Auswurfleistung ist mithin jedenfalls gleich so dermaßen stark gesteigert, dass man die Deckraft des Farbsprays problemlos sogar bis deutlich unter 25% abregeln kann. Damit wird das Pixelspray dann erst RICHTIG interessant und schon fast genauso weich (und flexibel) zu fahren wie die artweavereigene Pinselsorte "Pixel-Airbrush" (... die mich persönlich ja ebenfalls über alle Maßen begeistert)!

Der Umstieg auf Bildteile bringt sogar noch einen dritten Vorteil: Pinsel, die auf (eigenen) Bildteilen beruhen, können auch unter der (Färbungs-) Methode "Lasierend" und "Deckend / Weich" (nicht zu verwechseln mit "weich-deckend") gezogen werden. Das harmoniert dann zwar nicht mehr ganz mit den Pinseln, die auf der Pinselart "Pixel" beruhen - der artweavereigene "Pixel" kann (wie "Pixel-Airbrush") merkwürdigerweise nur deckend-flach gefahren werden - ganz unabänderlich - aber diese Kleinigkeit (kleine Einschränkung) kann vom Programmentwickler Boris Eyrich ja vielleicht auch noch ganz schnell angepaßt / umgeändert / aufgehoben werden:

Weshalb sollte dieser berühmt-berüchtigte "Pixel" in AW nicht auch lasierend gefahren werden können? Das ist nun zwar nicht wirklich nur ein Pixel, sondern schon ein deutlich größeres Quadrat - so oder so niemals interpoliert - aber der größere Kreis aus der Pinselart "Kreisförmig" kann in AW ja ebenfalls lasierend gezogen werden. Grundsätzlich dürfte also eher nichts dagegensprechen, auch das Quadrat alias "Pixel" lasierend ziehen lassen zu können.

Andernfalls müßte man halt auch noch diesen "EINEN Pixel" als eigenes Bildteil anlegen, denn mit solchem ist / wäre das Pixelspray ganz vollständig (und nur optional) auch jetzt schon lasierend zu fahren. Mehr praktisch als wichtig ist das vor Allem für den Malstil "Clair-Obscure" (ital.: "Chiaroscuro"), denn man braucht letztlich auch die hellere Farbe nicht mehr zu wechseln, wenn der Pinsel auch lasierend gefahren werden kann - dunkler und dunkler (immer schwärzer) wird die mit vorgewähltem Farbton besprühte Fläche dann nämlich auch von selbst - und eben das macht die Anwendung / Anwendbarkeit solchen Pixelspray halt äußerst "praktisch" aber auch wichtig, denn: So wie das "Hell-Dunkel-Gefälle" dann die Pinselengine automatisch regelt, könnte man es von Hand, bzw. "nach Augenmaß" gar nicht hinbekommen. Erst die optionale Malmethode "lasierend" optimiert / perfektioniert diesen Malstil.

Ein kleiner Vorgeschmack auf diesen Malstil (in "Sepia")*:


Malprobe Pixelspray Clair-Obscure 0626.png
Einzig dafür vorgewählte Farbe ist jene in dem kleinen schwarzumrandeten Quadrat, rechts unten im Bild. Die Schwärzung regelte allein Artweavers Pinselengine od. deren "Farbmanagement".

Von Hand und / oder allein nach Augenmaß bekäme man das (ohne Färbungsmethode "lasierend") niemals so dermaßen farbtreu und gleichmäßig hin.



Vergleichbares geht nun allerdings nicht mit jeglicher Farbe gleichgut: Man muß eine "gebrochene" Farbe wählen, die in Mischungen mit Schwarz weder nach Rot, noch nach Olivgrün abschmiert. Wenn der Grundton (Orange) zu gelblich ist, schert die Mischung allmählich nach Grün aus. Andernfalls - wenn das "Goldocker" zu rötlich ist - kann AW die Gleichmäßigkeit im Verlauf ebenfalls nicht gut einhalten. Für so ein "Sepia" wie hier bieten sich also nur die Basisfarben zwischen HSV H=42 bis H=45 an - das sind zwei geeignete Orangtöne - weder zu gelb, noch zu rötlich.

Und wenn wenn man so eine gebrochene Farbe hell genug wählt (V > 60%) kriegt man damit auch nach Reinweiß hin noch sehr weiche / weite Verläufe zustande ... ohne die Farbe wechseln zu müssen (!) ... also von Schwarz bis einschließlich Weiß mit nur einer einzigen Farbe. Das macht die (digitale) "Clair-Obscure-Malerei" dann wirklich äußertst bequem.


*Sepia ist auch in der Fotografie und Aquarellmalerei noch kein eindeutig definierter Farbton, da das natürliche Vorbild (aus dem Tintenfisch) aufgrund unterschiedlich hoher Anteile an "Sepiapterin" (nebst Melanin) auch mehr oder weniger "gelblich-braun" sein kann. In den meisten Fällen ist es weniger gelb als hier von mir dargestellt - eher "graubraun" - und für Schreib~ oder Zeichentinten wählte man früher nur die dunkelsten / schwärzesten Vorkommen.

In der Fotografie entsteht ein sepiaähnlicher Farbton ohnehin auf ganz anderem Wege (Vergilbung). Differenzen gehen dort aber ebenfalls aus stofflichen Differenzen (in Papier, Emulsion und Schutzlack) hervor.




Liebe Grüße, Artgenossa


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